Welcher Garten ist für Sie der Beste?

Für den Gartenliebhaber, geht es in erster Linie darum, diesen interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Der Garten stellt im groben meist nur die Hülle oder den Rahmen dar, um die Pflanzenschätze ins rechte Licht zu setzen. Dies gelingt allerdings nur, wenn die gewünschten Pflanzengruppen auch das richtige Umfeld erhalten.

Der Waldgarten

Besitzt man einen eingewachsenen Garten mit altem Baumbestand und zahlreichen schattigen Bereichen, dann bietet sich die Anlage eines Waldgartens mit Sträuchern und Farnen an. Interessant dazu, eine Farmschlucht zu bilden sowie einen von Trieben gesäumten Bachlauf.

Der Steingarten

Nach Süden zeigende Gärten ohne großen Baumbestand eignen sich besonders gut für Steinanlagen, am besten noch in Verbindung mit Wasser. Steingärten erfordern im Gegensatz zum Schattenbereich wesentlich mehr Arbeitsaufwand. Die Ansprüche der einzelnen Gewächse sind wesentlich differenzierter, da Gebirgspflanzen an das Klima hierzulande weniger gut angepasst sind als etwa Waldpflanzen.

Ausgewählte Staudenrabatten

Neben den alpinen Pflanzen gehören vorzugsweise Blütenstauden wie Schwertlilien, Taglilien und Lilien zu den bevorzugten Sammelobjekten. Diese oft ausgefallenen Raritäten passen häufig gar nicht in eines der üblichen Staudenbeete. Sie würden dort sowohl ihre Wirkung verlieren, als auch wegen ihrer geringen Lebenskraft eingehen. Darum sollten in solchen Fällen für diese Sammlung besondere Beete angelegt werden, am besten geschützt und gut sichtbar in der Nähe des Hauses.

Rosengarten

Liebhaber von Rosen gibt es in großer Zahl. Je nachdem welche Gruppe von Rosen man bevorzugt, wird sich das Gestaltungskonzept des Gartens verändern.Hochstammrosen lassen sich zum Beispiel in einem formal angelegten mit klassischen Beetformen ausgestatteten Garten sehr gut verwenden. Nach Farbtönen und Größe geordnet und von Buchsbaum und Lavendel gefasst, kommen sie in der strengen Beetanordnung am besten zur Geltung. Hochstämmchen können aber auch Eckpunkte und Linien betonen. Kletterrosen überspannen bogenförmig den Weg, ranken an Zäunen empor oder hängen malerisch über Mauern. Strauchrosen bilden als Hecke den Rahmen des Gartens und wirken in einem frei gestalteten Garten zu Gruppen geordnet viel natürlicher als in Reih und Glied in Beeten gepflanzt.Für jeden Rosenliebhaber bietet sich eine Mischform aus formalem und frei gestaltetem Garten an, in dem er all seine Lieblinge, ob klein oder groß, auch gekonnt unterbringen kann.

Der Gehölzgarten

Auch Gehölze können zur Sammelleidenschaft führen. Hier macht es Sinn, die Blütensträucher nach Farbgruppen und Blütezeiten einzuordnen. Ebenfalls interessant, lockere Hecken anzulegen und Pflanzen mit malerischem Wuchs in den Vordergrund zu stellen.

Rhododendren – Garten

Liebhaber dieser Pflanzen sollten sich diesem Hobby nur widmen, wenn der Garten auch die Grundvoraussetzungen zum Anpflanzen dieser Gehölze bietet, nämlich sauren Boden, luftfeuchtes Klima und nicht zu viel Sonne.