Handwerker und Sicherheit

Sicherheit geht vor

Ja, weisen Sprüche sind bei Heimwerkern nicht unbedingt gerne gesehen. Und doch ist dies der einzige „weise“ Spruch, der unbedingt zu beachten ist: „Sicherheit geht vor!“
In Deutschlands Haushalten wird viel gewerkelt. Heimwerken macht Spaß, entspannt nach einem anstrengenden Arbeitstag und sorgt dafür, dass die eigenen 4 Wände dem entsprechen, was wir uns wünschen. Doch nicht immer wird auf Sicherheit geachtet. Daher wird nachfolgend daraufhin gewiesen, wie man sich vor bestimmten Verletzungen schützen kann.

Schutz der Füße

So merkwürdig es klingen mag: Die Füße sind beim Heimwerken extrem gefährdet. Wie schnell kann ein schweres Werkzeug herunterfallen oder man tritt in einen heruntergefallenen, senkrecht aufragenden Nagel. Aus diesem Grunde wird allen Heimwerkern empfohlen sich ein Paar Sicherheitsschuhe, Klasse 3-4, zu besorgen. Diese verfügen über eine integrierte Stahlkappe sowie einer Stahleinlage in der Sohle. So sind Zehen und Fußsohle geschützt.

Besser Atmen

Bei Schleif- und Farbarbeiten sollte über eine Gesichtsmaske oder zumindest einen Mund- und Nasenschutz nachgedacht werden. Der Feinstaub in einer Werkstatt sollte nicht unterschätzt werden. Man bemerkt ihn nicht, trotzdem setzt er sich in den Atemwegen ab. Eine Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen kann dadurch nicht ausgeschlossen werden. Auch die Dämpfe, die bei der Verwendung von Farben und Lösungsmitteln austreten, können sowohl die Atemwege als auch sekundär die Nerven beeinträchtigen.

Achtung: Die Hände

Natürlich sind es die Hände, die der größten Gefahr ausgesetzt sind. Schließlich befinden sich in einer gut ausgestatteten Werkstatt die verschiedensten Werkzeuge, an denen man sich zum Teil sehr schwer verletzen könnte. Aus diesem Grunde sollten Handschuhe immer griffbereit liegen. Mit dem Cutter oder einem scharfen Schnitzinstrument zu arbeiten, bedeutet automatisch, die Handschuhe auch anzuziehen. Dies gilt natürlich auch für die Verwendung von elektrischen Geräten. Denn diese können sich bei Unachtsamkeit auch schnell einmal außer Kontrolle geraten.

Gefahrenquelle: Elektrischer Strom

Natürlich wird heute sehr viel mit elektrischen Geräten gearbeitet. Zu diesem Einsatz gibt es ebenfalls Sicherheitsempfehlungen. Zum einen sollte der Stecker grundsätzlich herausgezogen werden, wenn das Gerät nicht benötigt wird. Des weiteren empfiehlt es sich, eher enge Kleidung zu tragen, damit es diesbezüglich nicht zu Komplikationen kommen kann. Ebenso sollte Schmuck, auch eng anliegende Ringe, abgelegt werden, da sie den Strom im Zweifelsfall leiten würden.Ein gut beleuchteter Arbeitsplatz ist von Vorteil, da man um alle eventuellen Stolperfallen herum kommt, da man sie rechtzeitig sieht. Auch die Werkbank sollte nicht nur stabil, sondern auch standfest sein. Es gibt nichts Schlimmeres, als eine wackelige Werkbank, von der sogar die Schraubendreher herunter rollen.