Flechtzaun aus Weidenruten

basket-1033832_640Für Freunde des naturnahen Bauens, eignet sich besonders für einen Garten, zum Beispiel als Beet Einfassung, ein Flechtzaun aus Weidenruten. Dieser bildet nach der Fertigstellung nicht nur ein harmonisches Gesamtbild, in das sich der Weidenflechtzaun optimal einfügt. Der Zaun aus geflochtenen Weiden ist zudem sehr biegsam, flexibel, widerstandfähig und Vielseitig. Auch ein kunstvoll geflochtenes Gartentor kann eine Augenweide sein. Für den Bau dieses Zaunes eignet sich am besten der Spätwinter.
Das Flechtwerk aus den Weidenruten ist zudem zeitlos und rein natürlich.

Idealerweise werden dafür entweder Korbweiden oder Purpurweiden verwendet. Gerade diese beiden Arten sind besonders biegsam und lassen sich gut Verarbeiten. Um die Verarbeitbarkeit zu erhöhen, legt man die Weiden etwa einen Tag lang in ein Wasserbad. So bleiben diese geschmeidig. Sollten die Weiden während der Flechtarbeit zu trocken werden, legt man sie einfach einen ganzen Tag wieder ins Wasser. Das Flechten des Gartentores sollte immer zuletzt erfolgen.

Bauweise für eine Beet Einfassung

Für die Grundkonstruktion aus Pfosten werden dickere Aststücke auf eine gleichmäßige Länge gestutzt. Bei der Beet Einfassung sollten die Pfosten mindestens 60 Zentimeter lang sein. Für einen sicheren Halt des Flechtzaunes, sollten pro Meter etwa drei Pfosten eingeplant werden um die dann die Weiden geflochten werden. Damit die Hölzer die als Pfosten fungieren besser in den Boden eindringen und dabei nicht abbrechen, spitzt man diese zuvor etwas an.

Mit einem Hammer werden dann die Pfähle etwa 40 Zentimeter in den Boden eingeschlagen. Sollte es sich um sehr festes Erdreich handeln und die Pfosten nur schwer in den Boden gelangen, kann man mit einem Erdbohrer vorbohren. Sollte solch ein Bohrer nicht zur Verfügung stehen, können die Löcher auch mit einer Eisenstange oder ähnlichem in die Erde geschlagen werden.

Richtig flechten

Sobald man mit dem Bau der Grundkonstruktion aus Pfählen fertig ist, kann man mit dem verflechten der Weiden beginnen. Ähnlich wie bei einem Webrahmen flechtet man die etwa drei Meter langen Weiden zwischen den Pfosten hindurch. Für ein einfaches Muster flechtet man jeweils einmal auf und einmal ab an den Pfosten. Für ausgefallenere Flechtmuster, kann jede neue Weidenrute versetzt zur nächsten eingeflochten werden.

Auch mehrere Ruten gleichzeitig übereinander und in gleicher Folge an den Pfosten geleitet, ergeben ein imposantes Muster. Egal welches Muster man nun wählt, die Vorgehensweise ist meist dieselbe. Man sollte immer versuchen die Ruten auf Pfostenhöhe enden zu lassen. Sollte das Stück zu lang sein, schneidet man es ab, oder steckt es ins Flechtwerk.