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Jul
25

Alltagsärger oder besser Arbeitsärger

Als ich gestern Mittag erfuhr, dass ich heute eineinhalb Stunden früher als üblich zur Arbeit erscheinen soll, also um halb sieben Uhr Morgens, statt erst um acht, verlor ich die Fassung. Ich soll also bis Mitternacht arbeiten, nach rund viereinhalb Stunden Schlaf wieder aufstehen, um dann elfeinhalb Stunden zu arbeiten, mit nur einer halben Stunde Essenspause, wenn man denn überhaupt von Essen würde reden können. Und das wohlgemerkt ohne Not. Ich wurde wütend und fuhr meinen Vorgesetzten an. Vorallem auch deshalb, weil unsere Aushilfen, welche sowieso um sechs Uhr Abends mit der Arbeit beginnen, liebend gerne zwei Stunden früher kämen, weil ihnen in den vergangenen Tagen die Schichten wegen Arbeitsmangel häufig gestrichen wurden und sie deshalb viel weniger verdienen. Kommt noch dazu, dass mir diese Woche aus versehen einen freien Tag gestrichen wurde und ich darum bitten musste diesen nächste Woche zu kompensieren. Nach meinem Wutausbruch war es eher etwas still, der Chef beleidigt, aber schliesslich bot er mir doch an, dass ich um vier Uhr Nachmittags abgelöst werden soll. Ich nahm dankend an. Das änderte natürlich nichts daran, dass ich heute den ganzen Tag völlig übermüdet war und ohne weiteres im Stehen hätte einschlafen können